Die Saisonkonzerte der Stiftung Mozarteum Salzburg

Saisonkonzerte 2019/20

0,49 km vom Residenzplatz Salzburg

Die Tradition der Kammermusik wird in der Stiftung Mozarteum Salzburg seit jeher hoch gehalten und liebevoll gepflegt. Die Saison 2019/20 spiegelt in 26 Konzerten die vielfältige Welt der Kammermusik wider: „Bunt, mal fordernd, mal unterhaltend, Grenzen ausreizend, niemals langweilig und immer existentiell, so verstehen wir an der Stiftung die Nachfolge Mozarts und so soll unser Publikum es Konzert für Konzert von unseren Künstlerinnen und Künstlern erleben“, erläutert der Konzertchef der Stiftung Mozarteum Salzburg Andreas Fladvad-Geier.

Stiftungs-Präsident Johannes Honsig-Erlenburg ergänzt: „Ich bin sehr glücklich, wie Andreas Fladvad-Geier die Faszination der Kammermusik im Mozarteum weiterentwickelt. Großartige Konzerte und Liederabende mit den Stars von heute und morgen versprechen auch in der neuen Saison höchsten Genuss für alle Musikfreundinnen und Musikfreunde in unseren wunderbaren Sälen".

Im Zeichen der Handschrift von Andreas Fladvad-Geier

Die Konzertsaison 2019/20 trägt erstmals komplett die Handschrift von Andreas Fladvad-Geier, der seit Juli des Vorjahrs die Künstlerische Leitung der Stiftung Mozarteum innehat. Er setzt auf heimische Künstlerinnen und Künstler als Rückgrat der kommenden Saison. Allen voran Benjamin Schmid, den beliebten Salzburger Star-Geiger mit internationalem Renommee, der in den nächsten Jahren all seine künstlerischen Facetten zeigen wird. Diese Zusammenarbeit wird bereits in den DIALOGEN 2019 beginnen und dann am 17. März fortgesetzt. Benjamin Schmid wird mit befreundeten Musikerinnen und Musikern auf der Bühne im Großen Saal Werke von Beethoven und Penderecki spielen. Weiters stehen die Salzburger Lokalmatadore, das Stadler Quartett (24. März), die den Weinberg-Zyklus weiterführen, und das Mozarteum Quartett (12. Mai) auf dem Programm. Die Salzburg Chamber Soloists (21. April) werden im Rahmen eines Gesprächskonzerts Werke von Mozart, Bach, Beethoven und Haydn näher beleuchten. Aber auch die nächste Generation wird in der kommenden Saison eine Bühne bekommen, wie die junge Salzburger Cellistin Julia Hagen (5. Mai), die mit Franz Liszt nach Italien entführt, oder das Amatis Trio (15. Oktober), dem Salzburg und die Universität Mozarteum ihren ganz besonderen Stempel aufgedrückt haben. Gemeinsam mit dem Amatis Trio wird der 200. Geburtstag von Clara Schumann gefeiert, mit ihrem viel zu selten zu hörenden Klaviertrio als Mittelpunkt.

Nicht nur Frauen als Komponistinnen zu präsentieren, sondern auch aufstrebende Musikerinnen und Musiker vorzustellen, ist ein großes Anliegen der Stiftung Mozarteum. Gleich zu Saisonstart gilt es die Stars von übermorgen zu entdecken. Das Eröffnungskonzert (26. September) steht unter dem Motto „The Winner is…“ und versammelt ein buntes Programm internationaler Wettbewerbs-Gewinnerinnen und Gewinner, u. a. vom ARD-Musikwettbewerb, vom Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart Augsburg, vom Internationalen Mozart-Wettbewerb Salzburg und vom Tschaikowsky-Wettbewerb. Künstler wie der junge Trompeter Tamás Pálfalvi (28. November) oder der schwedische Klarinettist Magnus Holmander (5. November) verbinden Musik von heute mit der klassischen Tradition auf aufregende Weise, die man erlebt haben muss. Einen erlesenen französischen Celloabend beschert Edgar Moreau (22.Oktober) dem Publikum im Großen Saal mit seinem erfrischenden Zugang zu den Werken von Franck, Poulenc und der elsässischen Komponistin Rita Strohl. Der Pianist Max Kromer, der zuletzt bei den Dialogen und der Mozartwoche 2019 begeisterte, wird als Solist nach Salzburg kommen (29. Oktober), u. a. mit einem neuen Werk von Christian Ehrenfellner. Nach ihrem fulminanten und restlos ausverkauften Salzburg-Debüt im Wiener Saal im Vorjahr kehren die jungen Pianistenbrüder Lucas und Arthur Jussen zurück, diesmal in den Großen Saal (26. Mai). Das heißt geballte Spielfreude am Klavier hoch zwei, gepaart mit technischer Perfektion, Ernsthaftigkeit, Neugier, musikalischem Schalk und Sinn für das Subtile. Den „Sound of Norway“ zaubert die junge norwegische Geigerin Eldbjørg Hemsing (25. Februar) mit einem Programm rund um Grieg in den Wiener Saal.

Vier ausgewählte hochkarätige Liederabende

Vier ausgewählte Liederabende mit hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern werden im Konzertprogramm 2019/20 neue Impulse setzen. Fatma Said, die zuletzt als Tharis in der Mozartwoche-Produktion „Thamos, König in Ägypten“ KV 345 einen großen Erfolg feierte, verbindet Blüten des europäischen Kunstgesanges mit den faszinierenden Arabesquen ihrer ägyptischen Heimat (17. April). Der weltweit gefeierte Opern- und Konzertsänger Günther Groissböck zeigt mit seinem Programm „Herz-Tod“ (3. November), dass auch einem Ochs und Hunding leise und sehr feine Töne zur Verfügung stehen. Bariton Benjamin Appl und Pianist James Baillieu begeben sich im Bunde mit Schauspieler und Publikumsliebling Harald Krassnitzer auf eine gemeinsame „Winterreise“ (21. Februar). Die „Herrschaft der Liebe“ beschwört Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis mit Luca Pianca, einem der besten Lautenisten unserer Zeit, und Schauspielerin Nikola Rudle im Rahmen eines musikalischen Literatur-Abends (5. Juni) und verbindet Texte und Musik aus der Zeit Molieres.

Das junge, frische Konzertformat after work

Das junge, frische Konzertformat after work ist aus dem Programm der Stiftung Mozarteum nicht mehr wegzudenken. Vier entspannte Konzertabende in lockerer Atmosphäre stehen an: So beweist Martynas Levickis (1. Oktober), dass ein Akkordeon ein Orchester ersetzen kann, Mela Marie Spaemann (10. Dezember) verbindet Cello und Gesang zu einem spannenden und betörenden Mix, das Groovin‘ Tango Quintett (19. Mai) zeigt mit seiner Expedition durch die Musikgeschichte, was nicht alles Tango sein kann und Tubist Andreas Martin Hofmeir stellt zum Abschluss der after work-Reihe die Frage „Why not?“ (9. Juni). Gemeint ist seine unorthodoxe Duo-Paarung mit Harfenist Andreas Mildner.

Orgel & Film bietet Kino-Feeling

Die beliebte Reihe Orgel & Film bietet Kino-Feeling wie anno dazumal im Großen Saal: Über die Leinwand flimmern die Stummfilm-Klassiker „Der Glöckner von Notre Dame“ (12. November) und „Die drei Musketiere“ (14. Mai), wie immer kongenial begleitet von Dennis James an der Propter Homines Orgel.

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg
Theatergasse 2
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