Die Trockene Klamm bei Elsbethen

Schluchten und Spalten ohne die Kraft des Wassers

6,44 km vom Residenzplatz Salzburg

Der Begriff "Trockene Klammen" weist schon darauf hin, dass hier nicht die Kraft des Wasser zur Bildung der Schluchten und Spalten führte - wie etwa in der Glasenbachklamm, die durch die Erosionskraft des Klausbaches entstand.

Die Trockene Klammen verdanken ihre Entstehung vielmehr einer "Bergzerreißung" vor etwa 10.000 Jahren. Als der Salzzachgletscher größtenteils abgeschmolzen und das Salzachtal bereits von Menschen besiedelt war, rutschten von einzelnen Hängen im Südosten von Elsbethen große Kalksteinpakete auf ihrer weichen, tonigen Unterlage langsam talwärts und zerissen dabei in metertiefe Klüfte. Das Kalkgestein zerfiel in eine Unzahl riesiger Felsblöcke, die durch Schluchten getrennt sind.

Im dichten Laub- Mischwald fallen vor allem die Fichten auf, deren ausgedehntes, oberflächlich liegendes Wurzelgeflecht eindrucksvoll Felsblöcke umklammert.

"Floristisches Glanzstück" der Trockenen Klammen sind die Farne, von denen 18 verschiedene Arten hier gedeihen.

Trockene Klamm
Elsbethen

Frau Maria Steindl
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