Grabstehen

Am Beginn der Neuzeit war es allgemein üblich die biblische Geschichte szenisch darzustellen. So wollte man der einfachen Bevölkerung, die weder schreiben noch lesen konnte, religiöse Ereignisse wie Weihnachten oder Ostern näher bringen. Das "Grabstehen" (Wache am Grabe Jesu) ist ein Überbleibsel davon.

Die Schützen haben in Grödig diesen Brauch von einer Sakramentsbruderschaft übernommen. Das "Grabstehen" zählt deshalb neben Fronleichnam (Prangertag)zu den Höhepunkten im Schützenjahr.