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Festspielhäuser

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Das Große Festspielhaus, das Haus für Mozart und die Felsenreitschule bilden zusammen mit dem 200 Meter entfernt gelegenen Domplatz und der Kollegienkirche den Festspielbezirk. Der Gebäudekomplex - Großes Festspielhaus, Haus für Mozart und die Felsenreitschule - gehen auf die 1606/07 von Erzbischof Wolf Dietrich errichteten Stallungen zurück, die 1662 um eine Winterreitschule erweitert wurden. Im 19. Jahrhundert diente der Komplex als Kavalleriekaserne und ab 1925 wurde er schrittweise den Salzburger Festspielen geöffnet.

Das am Fuße des Mönchsberg gelegene Große Festspielhaus wurde nach den Plänen des österreichischen Architekten Clemens Holzmeister 1956 bis 1960 erbaut und am 26. Juli 1960 mit dem "Rosenkavallier" von Richard Strauss unter der Leitung von Herbert von Karajan eröffnet. Clemens Holzmeister setzte mit dem Neubau den bereits von Max Reinhardt gefassten Plan zur Errichtung eines großen Festspielhauses um, der 1926 aufgrund wirtschaftlicher Engpässe fallen gelassen wurde. Dafür wurde der barocke Hofmarstall bzw. eine Reithalle von ca. 1840 zum Kleinen Festspielhaus (heute Haus für Mozart) ausgebaut. Bei diesem Umbau war auch bereits Clemens Holzmeister der führende Architekt und seine Pläne wurden schrittweise bis 1937 umgesetzt. Pläne, ein Festspielhaus auf dem Mönchsberg zu errichten, der Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer aus dem Jahr 1890 scheiterten bereits im Vorfeld.

Das Große Festspielhaus bietet ca. 2.180 Sitzplätze mit ausgezeichneter Sicht. Es wird für Opernvorstellungen und große Konzerte genützt. Die Konzertmuschel entwarf der Bühnenbildner Richard Peduzzi. Das Portal der Hauptbühne kann zwischen 14 und 30 Metern verändert werden.

Das Haus für Mozart entstand in den Jahren 2004 bis 2006 nach Umbauten des Kleinen Festspielhauses und wurde im Mozartjahr 2006 eröffnet. Das Haus für Mozart verfügt über 1.495 Sitzplätze. Mit der Planung wurde der Architekt Wilhelm Holzbauer, ein Schüler Clemens Holzmeisters beauftragt. Vom alten Kleinen Festspielhaus wurde ein Foyerbereich mit Fresken von Anton Faistauer aus dem Jahre 1926 erhalten und in den Neubau integriert.


Die Felsenreitschule wurde 1693 nach Plänen Fischers von Erlach unter Erzbischof Johann Ernst von Thun an der Stelle des Konglomerat-Steinbruchs für den neuen Salzburger Dom erbaut. Die Felsenreitschule wurde damals als Sommerreitschule, für Tierhatzen und das Training der erzbischöflichen Kavallerie verwendet. Im Foyer weist ein über 700 Quadratmeter großes Fresko auf eine Reiterkunst hin, die man "Türkenstechen" nannte. Die 96 dreigschossig übereinander angelegten Arkaden, boten Platz für das Publikum. Seit 1926 zählt die Felsenreitschule zu den Spielstätten der Salzburger Festspiele. Die erste Inszenierung war Carlo Goldonis "Der Diener zweier Herren". Im Jahre 1933 baute Clemens Holzmeister für Max Reinhardt in der Felsenreitschule die "Fauststadt" für Reinhards Inszenierung von Goehtes "Faust I". 1948 wurde die Felsenreitschule unter Herbert von Karajan erstmals in eine Opernbühne für Aufführungen von Christoph Willibald Glucks „Orfeo ed Euridice“ verwandelt. 1968 bis 1970 wurde die Felsenreitschule umfassend umgestaltet. Clemens Holzmeister wurde abermals mit der Planung beauftragt. Eine Besonderheit ist die lichtdichte, ausfahrbare Regenplane die die ursprüngliche Freilichtbühne bei Regen schützt. Das Dach kann vollständig geöffnet werden. Seit dem letzten Umbau fasst die Felsenreitschule 1.549 Zuschauer.

Die Felsenreitschule teilt ihre Foyers mit dem Haus für Mozart.

Der Domplatz, würdiges Atrium für den Salzburger Dom, ist seit 1920 der unvergleichliche Spielort für das Traditionsstück "Jedermann". Die Statuen der schön gestalteten Fassade des Salzburger Domes verbinden Welt- und Landeskirche: Petrus und Paulus mit den Salzburgern Rupert und Virgil. Darüber stehen die vier Evangelisten, im Giebel des Salzburger Domes sieht man den Weltenherrscher über Moses und Elias. In der Mitte des Platzes befindet sich die von Wolfgang und Johann Baptist Hagenauer 1766 bis 1771 unter Erzbischof Sigismund Graf Schrattenbach errichtete Mariensäule.

Der stimmungsvolle Große Saal des Mozarteums wurde 1914 eingeweiht und faßt 807 Sitzplätze. Die Festspiele nützen ihn für Konzerte. Das Landestheater mit 732 Sitzplätzen wurde 1893 eingeweiht und 1978 renoviert. Es gilt als ideales Schauspielhaus. Hier wurden z.B. fünf Werke von Thomas Bernhard uraufgeführt. Die 1707 eingeweihte, von Fischer von Erlach entworfene Universitätskirche ist ein begehrter Ort nicht nur für klassische geistliche Musik, sondern auch für die schwierigen Kompositionen moderner Meister. Geistliche Konzerte werden auch im Salzburger Dom und in der Stiftskirche St. Peter veranstaltet.

Führungen

Jänner bis Mai, Oktober bis 20. Dezember: 14:00 Uhr
Juni, September: 14:00 Uhr, 15:30 Uhr
Juli, August: 9:30 Uhr, 14:00 Uhr, 15:30 Uhr

Preise

Erwachsene: € 6,00
Kinder: € 3,00

SalzburgCARD

freier Eintritt

Adresse

Hofstallgasse 1
5020 Salzburg

Kontakt

T.: +43 662 849097
E.:  fuehrungen@salzburgfetival.at

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