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Lammerklamm

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Parks & Natur

Die Wassermassen der abschmelzenden Gletscher schufen in den Jahrtausenden nach der Eiszeit eine von steil aufragenden Felswänden begrenzte Schlucht von 1 km Länge. Die Lammerklamm gehört zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen im SalzburgerLand.


Lammerklamm
Der Durchbruch der Lammer, die Lammerklamm, gehört zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen im Salburger Land.
Die Klamm ist seit 1884 für Besucher zugänglich. Gesicherte Stege entlang den Felswänden ermöglichen einen gefahrlosen Besuch. Der Weg führt hinunter zu den tosenden Fluten und den schönsten Aussichtspunkten.
Eine Brücke überquert an einer Engstelle die Klamm. Besonders eindrucksvoll ist die "Dunkle Klamm": Das Wasser hat sich hier etwa 30 Meter extrem eng eingetieft, die beiden Felswände kommen sich auf 1 Meter nah, sie scheinen sich zu berühren. Wie unter einem Dach hört man nur noch das rauschende Wasser.

Geschichte und Entstehung der Lammerklamm
Bereits vor der Eiszeit hat sich der Fluss in Form eines engen Kerbtales in den Berg eingegraben. So kann man sagen, die Lammerklamm ist eigentlich ein Tal im Tal. Deutlich erkennbar ist, dass die Lammerklamm im oberen Tal von steilen, mehrere hunderte Meter hohen Felshängen begrenzt ist. In dieses Kerbtal sind dann jene gewaltigen Wassermassen geströmt, die vor etwas mehr als 10.000 Jahren durch das beginnende Abschmelzen der Gletscher entstanden sind. Innerhalb kurzer Zeit konnte sich der Ur-Fluss in den Talboden eingraben, der aus Ablagerungen der Eiszeiten bestand.
Diese These von der Entstehung wird durch den extrem engen Einschnitt am Beginn der Klamm gestützt. Hier hat sich die Lammer so eng eingekeilt, dass die 20 Meter darüberliegenden Felswände einander auf einen Meter nahe kommen. In weiterer Folge hat das Wasser Auswaschungen bis zu einer Größe von zehn Metern und Strudellöcher in Metergröße geschaffen.
Die Lammeröfen sind ein hervorragendes Beispiel für die erosive Kraft des Wassers und übertreffen besonders in ihrem engsten Teil andere bekannte Klammen im Bundesland Salzburg. Seit 1978 gilt die Lammerklamm als Naturdenkmal.
Vermutlich wurde die Klamm schon seit dem Mittelalter begangen. Damals wurden zur Holzbringung Triftsteige errichtet. Holz aus dem Abtenauer Raum wurde zum Bau der Stollen im Salzbergwerk Hallein und als Heizmaterial für die Saline benötigt. Die Klamm wurde bis 1920 für den Holztransport genutzt.

Öffnungszeiten

Mai und Okt.: 9–17 Uhr;
Juli und Aug.: 9–19 Uhr;
Juni und Sept.: 9–18 Uhr.

Preise

1 h
EUR: 4,-

SalzburgCARD

-20 %

SalzburgLand Card

Freier Eintritt so oft Sie wollen

Adresse

Lammerklamm
Nr. 151 
5440 Scheffau a. Tennengebirge

Kontakt

T.: +43 6244 20186
E.: info@lammerklause.at

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